|
Mehr Informationen zum “Aktuellen Stand” erhalten Sie, wenn Sie das Projekt durch eine Spende unterstützen! Natürlich gibt es weiter Fortschritte...
01.-02. April 2009
INTERNATIONALE KONFERENZ IN KAIRO über HAWARA
“DAS LABYRINTH 2009”
Das Archäologische Institut der Universität in Kairo vertreten durch Prof. Dr. Alaa Eldin Shaheen (Dekan), gemeinsam mit Prof. Dr. Salach al Kholy (Vize-Dekan) und die Universität in Wroclaw, vertreten durch Dr. Adam Szynkiewicz (Institut für Geologie), gemeinsam mit der Stiftung „Dar Swiatowida“ zur Unterstützung archäologischer Untersuchungen und Ausgrabungen, waren die Veranstalter dieser Konferenz. Die Stiftung wurde vertreten durch Mgr. Andrzej Wojcikiewicz.
Die Konferenz war ein Riesenerfolg, aufgrund der 15 Präsentationen ägyptischer, polnischer und amerikanischer Wissenschaftler in den 2 Tagen. Ganz besonders wurde das Interesse der ägyptischen Kollegen der Ägyptologie und Archäologie geweckt aufgrund der Funde in Hawara, im besonderen der Goldenen Maske und der unkonventionellen Untersuchungsmethode (Radiästhesie und Channeling) durch Lucyna Lobos. Durch diese Tatsache, der Offenlegung der Fähigkeiten von Lucyna Lobos vor der gesamten Wissenschaft handelt es sich um einen Durchbruch für das Projekt Cheops.
Das Referat von Dr. Adam Szynkiewicz betraf die Analysen der Georadaruntersuchungen im Bereich um die Pyramide in Hawara im März und Mai 2008. Er zeigte, sehr professionell dargestellt, genaue Anomalien vor allem in der Nord- Ost- und Südseite der Pyramide. Er wurde von der ägyptischen Wissenschaft dafür sehr geschätzt und erregte grosses Interesse. Anschliessend stellte Dr. Adam Szynkiewicz die neue Untersuchungsmethode (GPR) vor, mit welcher er nun auch die Pyramide von Hawara, aber auch andere (z.B. die Cheopspyramide) durchleuchten kann.
Der Vortrag von Mgr. Andrzej Woicikiewicz am ersten Tag der Konferenz in Kairo, betraf die Geschichte des „Projekt Hawara“. Es wurde der Beginn des Projekts erläutert, über die ungewöhnliche Fähigkeiten von Lucyna Lobos (Radiästhesie und Channeling) und die Untersuchungen auf dem Berg Sleza (Radiästhesie, Georadar, Archäologie). Des weiteren sprach er über die Austestungen durch Lucyna Lobos und den Georadaruntersuchungen auf dem Gizeh-Plateau und in Hawara durch Dr. Mohamed Abbas (Geologe, Uni Kairo) und die Ergebnisse.
Am Ende konnten Fragen an die Referenten gestellt werden.
Für uns war am Ende der Konferenz besonders rührend, dass der Dekan der Universität der Archäologie in Kairo, Prof. Dr. Alaa Eldin Shaheen, Lucyna Lobos auf die Bühne gebeten hat, um ihr ein besonderes Geschenk von der Universität zu überreichen, welche nur sehr wenige Personen erhalten haben. Das war die Anerkennung für Lucyna Lobos für die Mithilfe bei den Untersuchungen und Lokalisierung von verborgenen Bereiche in Ägypten. Die Welt der Wissenschaft war nicht so schockiert, wie dies einige vorher dachten. Das gemeinsame Auftreten von Dr. Adam Szynkiewicz und Mgr. Andrzej Wojcikiewicz wurde mit grossem Interesse und Akzeptanz aufgenommen.
Ausgrabungen in Hawara (Fortschritte bis zum 6. April 2009)
Zur Zeit wird an folgenden drei Bereiche gegraben:
Gebiet „A“
An der Südseite der Pyramide haben die Ausgrabungsarbeiten ca. 4 Meter Tiefe erreicht. Laut Lucyna und den GPR-Testungen sind noch wenige Meter nach unten zu graben, um zur Quelle des Zuflusses des Wassers zu der Pyramide zu gelangen. Das Abschneiden dieser Quelle (Kanals) wird die nächste Aufgabe sein.
Gebiet „B“
Die Ostseite der Pyramide. Hier erreichen die Ausgrabungen 4 Meter und es wird dort auch in die Breite gegraben. Laut Lucyna hat es dort kein Wasser und nach den GPR-Auswertungen sind sehr deutliche Anomalien festzustellen.
Gebiet „C“
An der Nordseite wurde durch Kies und Lehm über 4 Meter Tiefe erreicht. Die Ausgrabungen werden erweitert in die Breite, noch näher an die Pyramide. Die bisher ausgegrabenen Steinblöcke, bildeten früher einen Weg zur Pyramide. Es wir dort nach dem Haupteingang gesucht.
Beachten Sie bitte die Bilder unter: Hawara-Pyramide.
Bericht der Reise nach Hawara vom 12. - 26. November 2008
Auf der Region der Ausgrabungen bei der Pyramide nach dem Grossen Labyrinth, konnten wir wunderbare Eindrücke sammeln, wie gegraben wird und vor allem, was ständig entdeckt wird. Während der ersten zwei Tage, konnten wir mit dem Leiter der Ausgrabungen, eine intensive Erläuterung des Areals und Erklärung der Funde bekommen.
Wir konnten jeden Tag, Ausgrabungen neuer Funde miterleben, eine Mumie aus Teer mumifiziert, Skelette, Schädel, Vasen, versteinerte Krokodile, Grabbeigaben verschiedenster Art und am sensationellsten, zwei Mumien mit einer Goldenen Maske.
Es wurden Mittel bereitgestellt um den aufgeschütteten Sand, 5 Meter Höhe und 75 Meter Breite, direkt bei der Pyramide entfernen zu lassen. Dies ist an der Ostseite erfolgt, mit schweren Geräten, mit Bagger und Transportern. Eine Arbeit die sonst 30-40 Tage benötigt hätte. Es kamen dabei sehr viele Blöcke aus Kalkstein zum Vorschein.
Daraufhin erfolgte an der südöstlichen Ecke der Pyramide die Ausgrabungen, bis ungefähr 4.5 Meter Tiefe und einer Fläche von ungefähr 4 Quadratmetern.
Während des Ausgrabungen an der südöstliche Ecke der Pyramide, fand man die unterirdische Konstruktion des Fundamentes der Schlammpyramide. Das war einer der Gründe dieser Ausgrabung. Das bedeutet, dass die Pyramide weitaus tiefer geht, als das von den Ägyptern mathematisch berechnet worden ist. Dies ist eine große Überraschung sowohl bei den Ägyptern, wie auch bei uns selbst.
Die Georadar-Untersuchungen vom März und dem Mai 2008, wurden gänzlich bei den Fundamente der Pyramide durchgeführt und enorme Säulen bemerkt, auf der Ostseite der Pyramide und die vermutlich früheren Eingänge an der Nordseite. Das sind die Plätze, welche Lucyna Lobos als Eingänge zum Großen Labyrinth bezeichnet hat.
Man bemerkte an der Ostseite auch die Reihe großer "Löcher" und "Senken", welche bei der Beseitigung des Sandes mittels Bagger zum Vorschein kamen. Am Tag zuvor hatte Lucyna Lobos eben genau diese Stellen deutlich gezeigt. Diese Löcher suggerieren das Bestehen „unterirdischer, leerer Räume". Weitere Ausgrabungen werden erfolgen.
20. März 2008
Der Höchste Rat der Antiken Verwaltung (SCA), hat am 06. 03.2008 eine offizielle Erlaubnis für komplexe Untersuchungen in der Region der Schlammpyramide in Hawara und der Nekropolis Fayoum erteilt. Die Erlaubnis wurde ausgestellt für die Archäologische Fakultät in Kairo in Zusammenarbeit mit der Universität Wroclaw und mit finanzieller Unterstützung der Stiftung „Dar Swiatowida“.
Im Mittelpunkt stand die Schlammpyramide in Hawara.
Die polnische Gruppe besteht aus einer Reihe von Wissenschaftlern und Fachleuten unter anderem aus dem Gebiet der Hydrologie (Gewässerkunde). Das Interesse für Hydrologie ist mit der ersten Aufgabe der Forschungsgruppe verbunden, die das Labyrinthsystem um die Schlammpyramide überprüfen sollte. Um die Pyramide gibt es in fünf Meter Tiefe Wasser, das ein tieferes Eindringen unmöglich macht. Die erste Aufgabe der Gruppe besteht darin, die Wasserquelle zu finden und sie zu blockieren.
Seitens der Universität in Wroclaw arbeitet Dr. Adam Szynkiewicz, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Abteilung für Geologie, einer der besten polnischen Fachleute für Georadar-Untersuchungen (GPR). Dr. Szynkiewicz hat auch an den Untersuchungen und der Analyse der GPR – Ergebnisse (Georadar- Untersuchungen) auf dem Gebiet der drei Pyramiden in Gizeh teilgenommen. Diese Untersuchungen wurden von Prof. Mohammed Abbas im Jahre 2005 geleitet.
Am 18. März 2008 wurden in Hawara, bei der Schlammziegelpyramide die ersten GPR_Messungen durchgeführt. Es wurden Antennen mit Frequenzen von 17 bis 80 MHz benutzt, welche eine Tiefe von 25-30 Metern erforschen können. Das Hauptziel war, die Wasserquelle, die zu der Schlammpyramide fließt, zu finden.
Laut Lucyna erstreckt sich das Große Labyrinth in eine ganz andere Richtung als die, welche die meisten Ägyptologen behaupten. Sie beziehen sich auf die Untersuchungen des Engländers Charles Flenders Petri aus dem Jahre 1888. Ch. F. Petri legte das Labyrinth südlich und nord-westlich von der Schlammpyramide fest. Lucyna behauptet, dass sich das Labyrinth nördlich und östlich von der Pyramide erstreckt, und dass die Eingänge sich an der Ost– und Nordseite befinden. Ausserdem gibt es laut Lucyna kein Wasser an der Nord – und Ostseite der Pyramide, also sind diese Teile des Labyrinthes nicht unter Wasser und man kann sie ausgraben.
Die Georadar-Untersuchungen werden von Dr. Adam Szynkiewicz vom Geologischen Institut der Universität Wroclaw analysiert und die ersten Informationen sollten wir in den nächsten Tagen bekommen. Sollten Anomalien entdeckt werden, die das unterirdische Durchfließen von Wasser suggerieren würden – höchstwahrscheinlich ist das an der Süd – Ostseite und/oder Westseite der Fall, dann wird die nächste Phase so aussehen: Blockieren des Durchflusses und gleichzeitig – im Falle von klaren Anomalien in der Nähe der Pyramide, die die Existenz der unterirdischen Kammern oder Durchgänge an der Nord – und/oder Ostseite suggerieren – können parallel Ausgrabungen in dieser Region beginnen. Diese werden jedoch mit der ägyptischen Seite besprochen.
Am Montag, dem 07. April 2008 um 13.00 Uhr, wurden im Senatssaal der Universität Wroclaw zwei Verträge unterschreiben:
- Der Vertrag über die Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Wissenschaft und Forschung zwischen der Universität Wroclaw und der Universität in Kairo, die von der Archäologischen Fakultät der Universität in Kairo vertreten wurde.
- Der Vertrag über die komplette Finanzierung der wissenschaftlichen Forschungen zwischen der Universität in Wroclaw und der Stiftung „Dar Swiatowida“.
Diese Verträge beinhalten komplexe geophysische, hydrologische und archäologische Untersuchungen in der Nekropole in Hawara (Fayoum) an der sog. Schlammpyramide. Eine offizielle Erlaubnis für diese Untersuchungen von dem Höchsten Antiken Rat (entspricht dem Kultusministerium) liegt bereits vor. Besondere Rolle wird hier das Institut für Naturkunde und Geologie der Universität Wroclaw spielen. Zuerst werden nämlich die Ergebnisse der Georadar-Untersuchungen (GPR) interpretiert, die am 18. März 2008 von den ägyptischen Wissenschaftlern unter der Leitung des wissenschaftlichen Mitarbeiters des Instituts Dr. Adam Szynkiewicz durchgeführt wurden. Die Untersuchungen werden durch die Stiftung für Unterstützung der archäologischen Forschungen „Dar Swiatowida“ durch die Vermittlung der Universität Wroclaw komplett finanziert.
Seitens der Universität Wroclaw wurde der Vertrag vom Prorektor Prof. Dr. hab. Krzystof Nowotka unterschrieben. Von der ägyptischen Seite wurde der Vertrag vom Dekan der archäologischen Fakultät der Universität in Kairo Prof. Dr. Shaheen unterschrieben. Im Namen der Stiftung „Dar Swiatowida“ unterschrieb der erste Vorsitzende Andrzej Wojcikiewicz.
Es wird betont, dass die letzten umfangreichen Untersuchungen in dieser Region in den Jahren 1888-1911 vom Engländer Charles Flenders Petri durchgeführt wurden. Diese Untersuchungen führten zu der Theorie, dass das Große Labyrinth unter Wasser steht (so kann es nicht erreicht werden) und es sich südwestlich von der Schlammpyramide befindet. Die Untersuchungen sollen diese Theorien überprüfen. Das „Hawara-Projekt“ hat bereits ein riesiges Interesse unter den Archäologen in Ägypten geweckt. Es ist das erste Projekt, bei dem komplexe und tiefe hydrologische, geophysische und archäologische Untersuchungen in dieser Region seit 1911 durchgeführt werden.
Die „Trockenlegung“ der Pyramide in Hawara und die Entdeckung von Spuren des Großen Labyrinthes in dieser Region werden zur weltweiten archäologischen Sensation, die den Weg für weitere Untersuchungen ebnen sollte – diesmal auf dem Gebiet der drei Pyramiden in Gizeh.
ERLAUBNIS FÜR DIE ARCHÄOLOGISCHEN UNTERSUCHUNGEN IN ÄGYPTEN
Am 06. März hat die spezielle Kommission des Höchsten Antiken Rates der Antiken Verwaltung (SCA) (angegliedert an das Kultusministerium) den Entschluss gefasst, die komplexen Untersuchungen in der Region von der Schlammpyramide von Hawara zu erlauben. 30 Mitglieder von der Kommission haben für die Erlaubnis gestimmt.
Die Untersuchungen werden von der Archäologischen Fakultät der Universität in Kairo in Zusammenarbeit mit der Universität Wroclaw durchgeführt. Finanziert werden sie von der Stiftung zur Unterstützung der archäologischen Untersuchungen „Dar Swiatowida“. Die Erlaubnis wurde für unbefristete Zeit ausgestellt und die Arbeiten in der Region Hawara können ab sofort beginnen.
Im März wird eine Delegation aus dem Vertreter der Universität Wroclaw und dem Vertreter der Stiftung „Dar Swiatowida“ nach Kairo fahren, um den Zeitplan der Arbeiten festzulegen und das Budget für dieses Jahr zu bestimmen.
|