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NEUE Stiftung 12.02.2010
Gründung der Stiftung "Tzec-MOAN" in Mexiko Mit großer Freude möchte ich mitteilen, dass am 22. Januar 2010 in Mexiko eine neue Stiftung mit dem Namen "Tzec-Moan" gegründet wurde. Sie ist als eine Tochtergesellschaft der polnischen Stiftung „DAR Światowida“ registriert. Im Namen aller Mitglieder der polnischen Stiftung, heißen wir unsere Freunde aus Mexiko willkommen, zu den Organisationen, für die Unterstützung der archäologischen Projekte in Ägypten. Im Land, der Wiege der Maya-Kultur, freuen wir uns ganz besonders über das Verständnis und die Bedeutung des Projekt Cheops, das Projekt zur Sicherung der Erde und der Menschen.
Ihr Vorsitzender ist Herr Victor Jurek, Vize-Präsidentin ist Frau Olivia Paredes de Jurek. Der Sitz der Stiftung ist in der Stadt Reynosa, in Nord-Mexiko. Die wichtigste Aufgabe der Stiftung ist es zu informieren und die Verbreitung des Wissens im spanischsprachigen Raum über die Möglichkeit, die drohenden Katastrophen im Jahr 2012 zu vermeiden und die Sammlung von Gelder.
Ägyptenreise von Andrzej Wójcikiewicz vom 16..12. – 22.12.2009
Ich besuchte die ganze Woche Fayoum und Kairo, war bei den Bereichen unserer Ausgrabungen in der Schlammziegelpyramide von Hawara, bei den drei Pyramiden von Gizeh, hatte mehrere Gespräche mit ägyptischen Archäologen und habe schon genug "Gute Ideen", für die zukünftigen Aktivitäten.
Ich möchte mitteilen, dass unter den Verantwortlichen der Ägyptischen Verwaltung (SCA), sich das Interesse an unseren Forschungen erhöhen und es konkrete Vorschläge gibt, für die wissenschaftliche Zusammenarbeit. Diese sollen nicht mehr über die Universitäten laufen, sondern direkt mit den Obersten Rat. Das ist die bestmögliche Lösung dieser Situation, sowohl im Hinblick auf weiteren Forschungen in Hawara und auch dem Ziel bei den drei Pyramiden von Gizeh. Ich denke, dass wir wenigstens ein paar Schritte näher der Zulassung bei den oben genannten Bereichen sind und dort weiter arbeiten können. Wenn ich schreibe "Beginn der Untersuchungen,” dann denke ich auch an die finanzielle Unterstützungen für die Forscher, sowie die polnischen und ägyptischen Archäologen.
Zurzeit kann ich noch nicht zu viele Details freigeben, denn die Unterzeichnung des Vertrags wird die Grundlage sein, dass die Arbeit gestartet werden kann. Von den "Wichtigen Gesprächen," kann ich jedoch schon sagen, dass es sehr wahrscheinlich sein wird, dass in der Saison 2010, unsere Stiftungen zwei (vielleicht sogar drei) Forschungsprojekte in Ägypten unterstützen werden. Eines ist natürlich die Fortsetzung der Ausgrabungen in Hawara. Andrzej Wóicikiewicz
Stand der Ausgrabungen in Hawara
Die Situation bei der Schlammziegelpyramide ist dieselbe, wie im April 2009, Die Ausgrabungen wurden gestoppt. Die Untersuchungen in Hawara werden entweder von der Universität Kairo fortgesetzt (die Vereinbarung zwischen den Universitäten Breslau und Kairo ist gültig bis zum 7. April 2010), oder nicht mehr direkt, gemäß dem Vertrag zwischen der Stiftung "Dar Swiatowida" und der Antiken Verwaltung (SCA). Wir werden auch weiterhin diese Forschung finanzieren, wo das Georadar (GPR) die größten Anomalien im Osten und Norden zeigte, sofern die ägyptische Verwaltung zu Ausgrabungen an zustimmen wird.
Wichtig sind auch Ausgrabungen auf der Südseite, da der Wasserstand in der Schlammziegelpyramide und in der Umgebung, sich deutlich erhöht hat. Der in der letzten Saison ausgearbeiteten Entwurf (von Bill Brown – Lucyna´s Ehemann) zur Entwässerung des Gebietes wird dann realisiert. Wenn der Zufluss der Grundwässer aus dem Süden (laut En-Ki) kommt, reicht es, das Wasser in den Kanal daneben „umzuleiten“ und wir können dann tiefer graben. An den Forschungen auf der Westseite sind wir nicht interessiert, wo die Universität von Fayoum im Mai 2009 Ausgrabungen durchführte, die nach 30 Tagen ausgesetzt wurden.
Wann wird wieder in Hawara getestet und gegraben? Die Zeit ist für uns ein sehr wichtiger Faktor. Viele warten auf einen "Termin zur Fortsetzung", unter Berücksichtigung der Erfahrungen der letzten Monate gibt es Anzeichen dafür, dass das Projekt Hawara sich im Januar 2010 bewegen wird. Insha Allah (so Gott will).
Bei dieser Gelegenheit wollte ich mich bei allen Spendern und Mitgliedern von ENKIRA und auch den anderen Stiftungen bedanken, die (trotz "aller Turbulenzen") mit Geldern geholfen haben. Ich danke Ihnen von ganzem Herzen. Das Geld gibt uns Zuversicht, dass das Ziel in der Zeit erreicht wird.
12. Oktober 2009
In der Zeit von Mai bis September 2009, wurde aufgrund fehlender Mittel der Stiftungen, die Arbeiten bei der Schlammziegelpyramide bei Hawara nicht weiter durchgeführt Es stellte sich jedoch heraus, dass im Mai dieses Jahres Dr. Zahi Hawass beschlossen hat, sich an den Forschungen bei der Schlammziegelpyramide zu integrieren. Unter der direkten Leitung des Supreme Council of Antiquities (SCA), wurden Ausgrabungen im Bereich Hawara - auf der Westseite der Pyramide durchgeführt, außerhalb des Kanals, welcher in der Nähe der Pyramide vorbeifließt (das ist nicht das Gebiet, wo unsere Forschung und Grabungen stattfinden, der Ostseite, Norden und Süden). Die Arbeiten wurden für einen Monat durchgeführt und danach ausgesetzt. Im Bereich der Forschung fand man eine Reihe von riesigen Felsen und Mauern, die wahrscheinlich Reste der Stadt Krokodilopolis (der Stadt der Krokodile) sind. Informationen über die Durchführung dieser Studien hat uns sehr gefreut, es zeigt das große Interesse von Dr. Zahi Hawass an dieser Region und seine Beteiligung an der Suche nach dem legendären Grossen Labyrinth.
Als Delegierter der amerikanischen Stiftung „Mysteries of the World" aus Chicago und der polnischen Stiftung „Dar Swiatowida ", sowie der schweizer Stiftung „ENKIRA“ ging William Brown (Ehemann von Frau Lucyna Lobos-Brown) nach Kairo und Hawara.. Bill war in Ägypten vom 01 bis 07 September 2009. Er besuchte die Region um die Schlammziegelpyramide, untersucht die aktuelle Situation und führte mehrere Gespräche mit Dr. Reda (Ausgrabungsleiter) und Prof. Dr. Shaheen (Generaldirektor des Projekts) über das "Projekt Hawara“.
Wir wissen bereits, dass die Wiederaufnahme der Forschung in Hawara - im Rahmen eines Vertrags zwischen der Universität Breslau und der Universität Kairo unterzeichnet - für Anfang November geplant ist. Jedoch durch die zeitweilige Aussetzung der Arbeiten ist es notwendig, eine neue Entscheidung der Ständigen Kommission der Antiken Verwaltung (Supreme Council of Antiquities) in Kairo einzuholen. Die Sitzung der Kommission wird in der ersten Hälfte des Oktobers geplant. In der Zeit vom 23. August bis 23 September war die Zeit des Ramadan in Ägypten, daher wurden auch keine Arbeiten durchgeführt.
Bei dieser Gelegenheit möchte ich mich bei allen Menschen für Ihre Spenden bedanken. Dank Ihrer Gabe, kann die polnische Stiftung „DAR Swiatowida“, ihre Verpflichtungen gegenüber der Universität Breslau und der Universität Kairo erfüllen, und weitere Studien in Hawara verfolgen.
Joachim Gritsch
01.-02. April 2009
INTERNATIONALE KONFERENZ IN KAIRO über HAWARA
“DAS LABYRINTH 2009”
Das Archäologische Institut der Universität in Kairo vertreten durch Prof. Dr. Alaa Eldin Shaheen (Dekan), gemeinsam mit Prof. Dr. Salach al Kholy (Vize-Dekan) und die Universität in Wroclaw, vertreten durch Dr. Adam Szynkiewicz (Institut für Geologie), gemeinsam mit der Stiftung „Dar Swiatowida“ zur Unterstützung archäologischer Untersuchungen und Ausgrabungen, waren die Veranstalter dieser Konferenz. Die Stiftung wurde vertreten durch Mgr. Andrzej Wojcikiewicz und Ing. William Brown.
Die Konferenz war ein Riesenerfolg, aufgrund der 15 Präsentationen ägyptischer, polnischer und amerikanischer Wissenschaftler in den 2 Tagen. Ganz besonders wurde das Interesse der ägyptischen Kollegen der Ägyptologie und Archäologie geweckt aufgrund der Funde in Hawara, im besonderen der Goldenen Maske und der unkonventionellen Untersuchungsmethode (Radiästhesie und Channeling) durch Lucyna Lobos. Durch diese Tatsache, der Offenlegung der Fähigkeiten von Lucyna Lobos vor der gesamten Wissenschaft handelt es sich um einen Durchbruch für das Projekt Cheops.
Das Referat von Dr. Adam Szynkiewicz betraf die Analysen der Georadaruntersuchungen im Bereich um die Pyramide in Hawara im März und Mai 2008. Er zeigte, sehr professionell dargestellt, genaue Anomalien vor allem in der Nord- Ost- und Südseite der Pyramide. Er wurde von der ägyptischen Wissenschaft dafür sehr geschätzt und erregte grosses Interesse. Anschliessend stellte Dr. Adam Szynkiewicz die neue Untersuchungsmethode (GPR) vor, mit welcher er nun auch die Pyramide von Hawara, aber auch andere (z.B. die Cheopspyramide) durchleuchten kann.
Der Vortrag von Mgr. Andrzej Woicikiewicz am ersten Tag der Konferenz in Kairo, betraf die Geschichte des „Projekt Hawara“. Es wurde der Beginn des Projekts erläutert, über die ungewöhnliche Fähigkeiten von Lucyna Lobos (Radiästhesie und Channeling) und die Untersuchungen auf dem Berg Sleza (Radiästhesie, Georadar, Archäologie). Des weiteren sprach er über die Austestungen durch Lucyna Lobos und den Georadaruntersuchungen auf dem Gizeh-Plateau und in Hawara durch Dr. Mohamed Abbas (Geologe, Uni Kairo) und die Ergebnisse.
Einen wunderbaren Vortrag hatte William Brown (Bill), der Mann von Lucyna Lobos. Sein Bericht mit dem Titel: „ Unkonventionelle Untersuchungsmethoden, auf der Suche nach archäologischen Entdeckungen“ zeigte in alle Deutlichkeit die Art und Vorgehensweise von Lucyna und auch anderen Menschen, die mit der Radiästhesie arbeiten und dadurch der Wissenschaft sehr hilfreich sein können. Bill stellte auch ein Konzept für die Entwässerung der Schlammziegelpyramide in Hawara vor. Sein Vortrag erregte grosses Interesse beim Publikum und wurde mit langem Beifall honoriert.
Am Ende konnten Fragen an die Referenten gestellt werden.
Für uns war am Ende der Konferenz besonders rührend, dass der Dekan der Universität der Archäologie in Kairo, Prof. Dr. Alaa Eldin Shaheen, Lucyna Lobos auf die Bühne gebeten hat, um ihr ein besonderes Geschenk von der Universität zu überreichen, welche nur sehr wenige Personen erhalten haben. Das war die Anerkennung für Lucyna Lobos für die Mithilfe bei den Untersuchungen und Lokalisierung von verborgenen Bereiche in Ägypten. Die Welt der Wissenschaft war nicht so schockiert, wie dies einige vorher dachten. Das gemeinsame Auftreten von Dr. Adam Szynkiewicz, Ing. William (Bill) Brown und Mgr. Andrzej Wojcikiewicz wurde mit grossem Interesse und Akzeptanz aufgenommen.
Zur Konferenz nach Kairo sind eine Reihe von Personen angereist, um an der Veranstaltung teilzunehmen, als Vertreter der Organisationen, welche Hilfe leisten bei der Finanzierung der Untersuchungen und Ausgrabungen in Ägypten:
- Deutschland: Maria und Joachim Gritsch (Gründer der Stiftung „ENKIRA“ und Verleger der deutschen Übersetzung „Die Erweckung des Pharao“)
- Polen: Lucyna Lobos, Iwona Stankiewicz und Mariusz Borkowski (Stiftung “Dar Swiatowida”)
- Ungarn: Ida Nadzsal und Atilla Kovari (ungarische Stiftung „Leela Foundation“ und Übersetzer des Buches „Die Erweckung des Pharao“).
Zur Veranstaltung sind mehrere Personen aus Europa und Amerika und eine Filmcrew aus Berlin.
Ausgrabungen in Hawara (Fortschritte bis zum 6. April 2009)
Zur Zeit wird an folgenden drei Bereiche gegraben:
Gebiet „A“
An der Südseite der Pyramide haben die Ausgrabungsarbeiten ca. 4 Meter Tiefe erreicht. Laut Lucyna und den GPR-Testungen sind noch wenige Meter nach unten zu graben, um zur Quelle des Zuflusses des Wassers zu der Pyramide zu gelangen. Das Abschneiden dieser Quelle (Kanals) wird die nächste Aufgabe sein.
Gebiet „B“
Die Ostseite der Pyramide. Hier erreichen die Ausgrabungen 4 Meter und es wird dort auch in die Breite gegraben. Laut Lucyna hat es dort kein Wasser und nach den GPR-Auswertungen sind sehr deutliche Anomalien festzustellen.
Gebiet „C“
An der Nordseite wurde durch Kies und Lehm über 4 Meter Tiefe erreicht. Die Ausgrabungen werden erweitert in die Breite, noch näher an die Pyramide. Die bisher ausgegrabenen Steinblöcke, bildeten früher einen Weg zur Pyramide. Es wir dort nach dem Haupteingang gesucht.
Beachten Sie bitte die aktuellen Bilder unter: Hawara-Pyramide und KONGRESS-KAIRO
15. März 2009
Seit heute, 15.03.2009, wird direkt bei der Schlammpyramide in Hawara gegraben. Dort ist im November 2008 bei den Räumungsarbeiten ein grosses Loch gefunden worden. Laut Frau Lucyna Lobos und den GPR-Testungen befindet sich dort der Eingang zum Grossen Labyrinth.
29. Januar 2009
Heute am 29.01.2009 hat der Höchste Rat der Antiken Verwaltung in Kairo beschlossen, dass die Verlängerung des Vertrags zwischen den Universitäten Wroclaw und Kairo um ein Jahr verlängert wird (2009-2010). Die Vereinbarung beinhaltet “Ausgrabungen” in Hawara, berichtet Dr. Alaah Shaheen, Dekan von der Uni Kairo.
Joachim Gritsch
Bericht der Reise nach Hawara vom 12. - 26. November 2008
Delegation:
- Maria und Joachim Gritsch, Projekt Cheops Deutschland/Schweiz
- Emilio Russo, Projekt Cheops Schweiz
Delegation aus Polen, vom 14. - 21. November
- Lucyna Lobos, Medium, Stiftung “DAR Swiatowida” (PL)
- William Brown, Ingenieur und Vertreter der polnischen Stiftung “DAR Swiatowida”
- Maria Kubacka, TV/Radio Idea - Filmcrew
- Jarosl‚aw Gryminski, TV/Radio Idea - Filmcrew
- Mariusz Borkowski, Tourist
- Jaroslaw Switon, Tourist
- Adam Switon, Tourist
- Cezary Stachon Tourist
Um die Gegebenheiten im Grabungsbereich der Schlammpyramide in Hawara vor Ort zu begutachten, haben wir, Maria und Joachim Gritsch und Emilio Russo, uns auf eine 14-tägige Reise nach Ägypten in die Nekropole Al-Fayoum gemacht.
Auf der Region der Ausgrabungen bei der Pyramide nach dem Grossen Labyrinth, konnten wir wunderbare Eindrücke sammeln, wie gegraben wird und vor allem, was ständig entdeckt wird. Während der ersten zwei Tage, konnten wir mit dem Leiter der Ausgrabungen, Dr. Read Abdel Haleem, eine intensive Erläuterung des Areals und Erklärung der Funde bekommen.
Laut Dr. Reda Abdel Haleem, hat sich eine so enorme Menge an Funde und dies jeden Tag in seiner 25-jährigen Tätigkeit noch nie ergeben. So sensationell ist der Bereich, welcher vorab Lucyna Lobos feststellte.
Wir konnten jeden Tag, Ausgrabungen neuer Funde miterleben, eine Mumie aus Teer mumifiziert, Skelette, Schädel, Vasen, versteinerte Krokodile, Grabbeigaben verschiedenster Art und am sensationellsten, zwei Mumien mit einer Goldenen Maske.
Es wurden Mittel bereitgestellt um den aufgeschütteten Sand, 5 Meter Höhe und 75 Meter Breite, direkt bei der Pyramide entfernen zu lassen. Dies ist an der Ostseite erfolgt, mit schweren Geräten, mit Bagger und Transportern. Eine Arbeit die sonst 30-40 Tage benötigt hätte. Es kamen dabei sehr viele Blöcke aus Kalkstein zum Vorschein. An der südöstlichen Ecke der Pyramide ist eine Ausgrabung erfolgt, bis ungefähr 4.5 Meter Tiefe und einer Fläche von ungefähr 4 Quadratmetern.
Die polnische Delegation hat Proben der Erde (7 Proben) von jedem Niveau dieser Ausgrabung zur Analyse nach Polen, zu Dr. Adam Szynkiewicz (geologische Abteilung der Wroclawer Universität) gebracht.
Während des Ausgrabungen an der südöstliche Ecke der Pyramide, fand man die unterirdische Konstruktion des Fundamentes der Schlammpyramide. Das war einer der Gründe dieser Ausgrabung. Das bedeutet, dass die Pyramide weitaus tiefer geht, als das von den Ägyptern mathematisch berechnet worden ist. Dies ist eine große Überraschung sowohl bei den Ägyptern, wie auch bei uns selbst.
Der General-Direktor der Arbeiten in Hawara, Prof. Dr. Alah El Deen Shaheen, und der Leiter der Dr. Reda Abdel Haeem, schlugen vor die Ausführung weiterer,
tieferer Ausgrabungen, um Fundamente der Pyramide zu finden auf einen späteren Zeitpunkt zu verlegen. Dafür notwendig, ist eine gesonderte Erlaubnis von Höchst Antiken Rat.
Die Georadar-Untersuchungen vom März und dem Mai 2008, wurden gänzlich bei den Fundamente der Pyramide durchgeführt und enorme Säulen bemerkt, auf der Ostseite der Pyramide und mögliche Eingänge an der Nordseite. Das sind die Plätze, welche Lucyna Lobos als Eingänge zum Großen Labyrinth bezeichnet hat.
Man bemerkte an der Ostseite auch die Reihe großer "Löcher" und "Senken", welche bei der Beseitigung des Sandes mittels Bagger zum Vorschein kamen. Am Tag zuvor hatte Lucyna Lobos eben genau diese Stellen deutlich gezeigt. Diese Löcher suggerieren das Bestehen „unterirdischer, leerer Räume". Weitere Ausgrabungen werden erfolgen.
Joachim Gritsch
20. März 2008
In diesem Teil informieren wir sie über die wichtigsten Tätigkeiten und Fortschritte, die mit dem Realisieren der Ziele der Stiftung „DAR SWIATOWIDA“ verbunden sind. Das Endziel der Stiftung ist es, an das Grab des Pharao Cheops in Ägypten zu gelangen. Das Zwischenziel ist die Unterstützung der archäologischen Untersuchungen auf dem Berg Sleza in Kooperation mit der Organisation „THE MYSTERIES OF THE WORLD“ (Geheimnisse der Welt) in Chicago. Die Untersuchungen führt das Archäologische Institut der Universität in Wroclaw (Breslau) mit finanzieller Unterstützung der o g. Organisation in Chicago durch.
- Die Fahrt nach Hawara (Fayoum), 12. – 18. März 2008
- Die Teilnehmer der Gruppe der Stiftung „Dar Swiatowida“
- WILLIAM BROWN – Ingenieur, Messungen GPR
- ADAM SZYNKIEWICZ – Geologe, Spezialist für GPR
- ANDRZEJ WOJCIKIEWICZ – Dolmetscher und Leiter der Gruppe
Nachdem uns die Nachricht erreicht hat, dass der Höchste Rat der Antike am 06. 03.2008 eine offizielle Erlaubnis für komplexe Untersuchungen in der Region der Schlammpyramide in Hawara und der Nekropolis Fayoum uns erteilt hat, hat die Stiftung „Dar Swiatowida“ die Entscheidung getroffen, sofort nach Ägypten zu fahren. Die Erlaubnis wurde ausgestellt für die archäologische Fakultät in Kairo in Zusammenarbeit mit der Universität Wroclaw und mit finanzieller Unterstützung der Stiftung „Dar Swiatowida“. Ich erinnere, dass das „Hawara Projekt“ deswegen ins Leben gerufen wurde, weil wir im Mai 2007 erfahren haben, dass das Nationale Institut für Astronomie und Geophysik in Kairo, das für uns Georadar- Untersuchungen in Gizeh durchgeführt hat, keine Erlaubnis bekommen hatte, Ausgrabungen an den Orten bestimmter Anomalien in der Region der drei Pyramiden durchzuführen. Aus diesem Grund entstand der Plan (Plan B), die Untersuchungen beim Großen Labyrinth als leichteres Terrain bzgl. der Erlaubnis – anzufangen.
Die Gespräche darüber wurden von William Brown von der Stiftung „Dar Swiatowida“ und von Prof. Dr. Alaa El Den Abdel Moshen Shaheen, dem Dekan der archäologischen Fakultät der Universität in Kairo, im Juni 2007 initiiert. Im Mittelpunkt stand die Schlammpyramide in Hawara. Während der darauf folgenden Besuche und Gespräche wurde ein Vorschlag der Zusammenarbeit zwischen der Universität in Wroclaw und der in Kairo eingebracht. Der Vorschlag sah ähnlich aus wie der Vertrag, der mit dem Institut für Astronomie und Geophysik unterschrieben wurde und der erlosch, weil die Erlaubnis gefehlt hat. Generaldirektor des „Projekts Hawara“ wurde der Dekan der Archäologischen Fakultät in Kairo Prof. Dr. Alaa El Den Abdel Moshen Shaheen.
Die polnische Gruppe besteht aus einer Reihe von Wissenschaftlern und Fachleuten unter anderem aus dem Gebiet der Hydrologie (Gewässerkunde). Das Interesse für Hydrologie ist mit der ersten Aufgabe der Forschungsgruppe verbunden, die das Labyrinthsystem um die Schlammpyramide überprüfen sollte. Um die Pyramide gibt es in fünf Meter Tiefe Wasser, das ein tieferes Eindringen unmöglich macht. Die erste Aufgabe der Gruppe besteht darin, die Wasserquelle zu finden und sie zu blockieren.
Seitens der Universität in Wroclaw arbeitet mit uns Dr. Adam Szynkiewicz, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Abteilung für Geologie, der einer der besten Fachleute in Polen für Georadar-Untersuchungen (GPR) ist. Dr. Szynkiewicz hat auch an den Untersuchungen und der Analyse der GPR – Ergebnisse (Georadar- Untersuchungen) auf dem Gebiet der drei Pyramiden in Gizeh teilgenommen. Diese Untersuchungen wurden von Prof. Mohammed Abbas im Jahre 2005 geleitet. Da die Universität in Wroclaw weder eine Abteilung für Ägyptologie noch eine für Archäologie des Mittelmeerraumes hat, beschloss die polnische Gruppe, einen Ägypter einzustellen. Dr. Reda Abd El-Haleem Khalief ist Archäologe und Ägyptologe, der im Auftrag des Höchsten Antiken Rates (entspricht dem Kultusministerium) als Inspektor auf dem Gebiet der Pyramiden von Gizeh arbeitet. Zu der polnischen Gruppe gehören außer Dr. Szynkiewicz auch Lucyna Lobos, ihr Mann William Brown und Andrzej Wojcikiewicz.
Die Erlaubnis für die Untersuchungen hat sich zeitlich hinausgeschoben, weil sich zwei Stellen in Ägypten um sie bemüht hatten; das Nationale Institut für Astronomie und Geophysik, wo Dr. Mohamed Abbas arbeitet und die archäologische Fakultät der Universität in Kairo. Wir haben relativ spät von dieser Situation erfahren. Es stellte sich heraus, dass die Gruppe um Dr. Abbas sich mit Patrick Geryl und einer belgischen Stiftung zusammen getan hatte, die wir bis jetzt nicht kennen.
Patrick Geryl hat offensichtlich nicht daran geglaubt, dass die Polen die Erlaubnis bekommen und hat sich der belgischen Gruppe um Dr. Abbas angeschlossen. Dr. Abbas hat die Erlaubnis – wie es sich herausstellte, bereits im März 2007 bekommen, ohne uns darüber zu informieren. Er bekam die Erlaubnis zur Durchführung von Georadar-Untersuchungen in der Nähe der Schlammpyramide. Er konnte dies jedoch wegen fehlender Finanzen bis März 2008 nicht nutzen. Anfang März als unsere Gruppe die offizielle Erlaubnis bekommen hat in der Region zu forschen, hat Dr. Abbas seine Untersuchungen in Hawara in einer Tiefe von bis zu 8 Metern durchgeführt. Laut unserer Informationen waren das die ersten Georadar-Untersuchungen in dieser Region.
Weil Prof. Dr. Alaa El Den Abdel Moshen Shaheen eine Erlaubnis für die ganze Nekropole Hawara-Fayum bekommen hat – nicht nur für Georadar-Untersuchungen – kann man die Untersuchungen von Dr. Abbas für die Analyse der unterirdischen Struktur, durch die Universität in Kairo nutzen. Georadar-Untersuchungen unsererseits wurden unter der Leitung von Dr. Adam Szynkiewicz am 18. März 2008 durchgeführt. Es wurden Antennen mit Frequenzen von 17 bis 80 MHz benutzt, die die Tiefe von 25-30 Metern erforschen können, also ging es viel tiefer als bei den Untersuchungen von Abbas. Das Hauptziel der Untersuchungen der ägyptischen Gruppe war, die Wasserquelle, die zu der Schlammpyramide fließt, zu finden. Unser Hauptziel ist, die Hinweise von Lucyna Lobos zu überprüfen, die während des nächsten Aufenthaltes unserer Gruppe in Hawara im Oktober 2007 uns eine Reihe von Punkten und Gebieten gezeigt hat, wo es unterirdische Eingänge zum Großen Labyrinth geben könnte.
Laut Lucyna streckt sich das Große Labyrinth in eine ganz andere Richtung als die, die die meisten Ägyptologen behaupten. Sie beziehen sich auf die Untersuchungen des Engländers Charles Flenders Petri aus dem Jahre 1888, Ende des 19. Jahrhunderts. Ch. F. Petri legte das Labyrinth südlich und nord-westlich von der Schlammpyramide fest. Lucyna behauptet, dass sich das Labyrinth nördlich und östlich von der Pyramide erstreckt, und dass die Eingänge sich an der Ost – und Nordseite befinden. Ausserdem gibt es laut Lucyna kein Wasser an der Nord – und Ostseite der Pyramide, also sind diese Teile des Labyrinthes nicht unter Wasser und man kann sie ausgraben.
Die Georadar-Untersuchungen werden von Dr. Adam Szynkiewicz vom Geologischen Institut der Universität Wroclaw analysiert und die ersten Informationen sollten wir in den nächsten Tagen bekommen. Sollten Anomalien entdeckt werden, die das unterirdische Durchfließen von Wasser suggerieren würden – höchstwahrscheinlich ist das an der Süd – Ostseite und/oder Westseite der Fall, dann wird die nächste Phase so aussehen: Blockieren des Durchflusses und gleichzeitig – im Falle von klaren Anomalien in der Nähe der Pyramide, die die Existenz der unterirdischen Kammern oder Durchgänge an der Nord – und/oder Ostseite suggerieren – können parallel Ausgrabungen in dieser Region beginnen. Diese werden jedoch mit der ägyptischen Seite besprochen.
Die Ratifizierung des Abkommens über die Zusammenarbeit auf dem Gebiet Wissenschaft und Forschung zwischen der Universität in Wroclaw und der Universität in Kairo betrifft die Forschungen in der Region der Nekropole Hawara (Fayoum) in Ägypten:
Am Montag, dem 07. April 2008 um 13.00 Uhr im Senatssaal der Universität Wroclaw wurden zwei Verträge unterschreiben:
- Der Vertrag über die Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Wissenschaft und Forschung zwischen der Universität Wroclaw und der Universität in Kairo, die von der archäologischen Fakultät der Universität in Kairo vertreten wurde.
- Der Vertrag über die komplette Finanzierung der wissenschaftlichen Untersuchungen zwischen der Universität in Wroclaw und der Stiftung „Dar Swiatowida“.
Diese Verträge beinhalten komplexe geophysische, hydrologische und archäologische Untersuchungen in der Nekropole in Hawara (Fayoum) an der sog. Schlammpyramide. Eine offizielle Erlaubnis für diese Untersuchungen von dem Höchsten Antiken Rat (entspricht dem Kultusministerium) liegt bereits vor. Besondere Rolle wird hier das Institut für Naturkunde und Geologie der Universität Wroclaw spielen. Zuerst werden nämlich die Ergebnisse der Georadar-Untersuchungen (GPR) interpretiert, die am 18. März 2008 von den ägyptischen Wissenschaftlern unter der Leitung des wissenschaftlichen Mitarbeiters des Instituts Dr. Adam Szynkiewicz durchgeführt wurden. Die Untersuchungen werden durch die Stiftung für Unterstützung der archäologischen Forschungen „Dar Swiatowida“ durch die Vermittlung der Universität Wroclaw komplett finanziert.
Seitens der Universität Wroclaw wurde der Vertrag vom Prorektor Prof. Dr. hab. Krzystof Nowotka unterschrieben. Von der ägyptischen Seite wurde der Vertrag vom Dekan der archäologischen Fakultät der Universität in Kairo Prof. Dr. Alaa Shaheen unterschrieben und im Namen der Stiftung „Dar Swiatowida“ unterschrieb der erste Vorsitzende Andrzej Wojcikiewicz.
Es wird betont, dass die letzten umfangreichen Untersuchungen in dieser Region in den Jahren 1888-1911 vom Engländer Charles Flenders Petri durchgeführt wurden. Diese Untersuchungen führten zu der Theorie, dass das Große Labyrinth unter Wasser steht (so kann es nicht erreicht werden) und es sich südwestlich von der Schlammpyramide befindet. Die Untersuchungen sollen diese Theorien überprüfen. Das „Hawara-Projekt“ hat bereits ein riesiges Interesse unter den Archäologen in Ägypten geweckt. Es ist das erste Projekt, bei dem komplexe und tiefe hydrologische, geophysische und archäologische Untersuchungen in dieser Region seit 1911 durchgeführt werden.
Die „Trockenlegung“ der Pyramide in Hawara und die Entdeckung von Spuren des Großen Labyrinthes in dieser Region werden zur weltweiten archäologischen Sensation, die den Weg für weitere Untersuchungen ebnen sollte – diesmal auf dem Gebiet der drei Pyramiden in Gizeh.
ERLAUBNIS FÜR DIE ARCHÄOLOGISCHEN UNTERSUCHUNGEN IN ÄGYPTEN
Am 06. März hat die spezielle Kommission des Höchsten Antiken Rates (vglb. Kultusministerium) den Entschluss gefasst, die komplexen Untersuchungen in der Region von der Schlammpyramide von Hawara zu erlauben. 30 Mitglieder von der Kommission haben für die Erlaubnis gestimmt. Die Untersuchungen werden von der archäologischen Fakultät der Universität in Kairo in Zusammenarbeit mit der Universität Wroclaw durchgeführt. Finanziert werden sie von der Stiftung zur Unterstützung der archäologischen Untersuchungen „Dar Swiatowida“. Die Erlaubnis wurde für unbefristete Zeit ausgestellt und die Arbeiten in der Region Hawara können ab sofort anfangen. Im März wird eine Delegation aus dem Vertreter der Universität Wroclaw und dem Vertreter der Stiftung „Dar Swiatowida“ nach Kairo fahren, um den Zeitplan der Arbeiten festzulegen und das Budget für dieses Jahr zu bestimmen. Dieses ist ein ungeheuer wichtiges Ereignis, das von allen Personen, die sich für das Projekt Cheops interessieren, mit Sehnsucht erwartet wurde. Ich möchte Sie daran erinnern, dass die Region um die Schlammpyramide in Hawara von den meisten Archäologen für die Stelle gehalten wird, an der sich die Zugänge zum Großen Labyrinth befinden, das von Herodot beschrieben wurde. Es lohnt sich zu betonen, dass die letzten Ausgrabungen in dieser Region im Jahre... 1911 stattgefunden haben.
Das polnische Fernsehen – Programm „Discovery Channel“
Es freut mich, alle, die am Projekt Cheops Interesse haben, informieren zu dürfen, dass die polnische Sektion „Discovery“ beschlossen hat, einen Film über unser Projekt zu drehen. Der Beschluss wurde bereits von der „Discovery“ – Zentrale in London gefasst. Am Anfang werden wir mindestens sechs Teile über Lucyna und die Untersuchungen in Polen (Sleza) und über die bisherigen und die geplanten Untersuchungen in Ägypten realisieren. Wie sie sehen, werden wir bei den nächsten Reisen nach Ägypten von Discovery-Kameras begleitet. Im Falle bedeutender Entdeckungen wird das Programm in die ganze Welt ausgestrahlt.
Andrzej Wojcikiewicz
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