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Der Berg Sleza
Der Berg Sleza (Zobten) ist ein aus der niederschlesischen Ebene, inselartig aufragender Berg. Er beherbergte heidnische Kulturstätte, die schon in vorslawischer Zeit bei den Kelten (ab 400 v. Chr.) eine wichtige Bedeutung hatten.
Die Besiedelung in dieser Gegend stellte man schon in der Zeit des Neolithikums fest, d.h. 4200 bis 3500 v. Chr. Hier hat sich eine lokale Gruppe Lausitzer Kultur geformt. Sie hat ein Kulturzentrum gebildet, das den Berg Sleza (718 m über dem Meeresspiegel) und andere Gipfel seines Massivs umfaßt.
Hier hat man den Sonnengott (Swiatowid) sowie andere Naturerscheinungen verehrt.
Die älteste deer bekanten Notitzen über den Sleza wurden in den Anfängen des 11. Jhd´s von dem deutschen Chronisten Thietmar, Bischof von Marseburg (975-1018) gemacht. “Jenem Berg haben alle Bewohner wegen seiner Riesenausmaßen und seiner Bestimmung große Verehrung entgegen gebracht, zumal man auf diesem Berg , verfluchte, heidnische Kulte gepflegt hat.”
Am Nordfuß des Sleza liegt die Stadt “Sobotka”, etwa 25 km in südwestlicher Richtung von der Stadt Wroclaw (Breslau) entfernt. 1193 wurde der Ort als “forum in sabbat” (Markt am Samstag) erwähnt, was schließlich zur Namensgebung führte (Sobota = Samstag)
Rund um die Bergspitze stehen rätselhafte, heidnische Skulpturen:
Jungfrau mit Fisch, Bär und Eber, welche das charakteristische Symbol des Sonnenkults, die Swastika tragen. Ebenfalls wurde eine klleine Figur gefunden, welche den Namen Sphynx trägt.
Aus der Vogelperspektive betrachtet, erinnert das Massiv Sleza, mit seinen drei Bergen (Sleza, Wiezyca und Gozinca) an die Anordnung der drei Sterne im Sternbild Orion (Oriongürtel) und der Anordnung der drei Pyramiden von Gizeh.
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