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Die Grosse Pyramide von Gizeh
Die Cheops-Pyramide auch Khufu-Pyramide genannt, ist die älteste und grösste der drei Pyramiden von Gizeh und wird deshalb auch als die “Grosse Pyramide” bezeichnet. Sie ist die höchste Pyramide der Welt.
Diese Pyramide bildet zusammen mit der Chephren-Pyramide und der Mykerinos-Pyramide, zugleich das älteste und letzte noch existierende Weltwunder der Antike.
Sie ist genau nach den vier Himmelsrichtungen ausgerichtet, und der Unterschied in den Längen ihrer vier Seiten beträgt weniger als ein Promille!
Daten:
Höhe (ursprünglich): geschätzte 146,60 m; ca. 280 Königsellen (1 Königselle ≈ 52,3 cm)
- Höhe (heute): etwa 138,75 m
- Neigungswinkel: 51° 50'
- Seitenlänge (ursprünglich): geschätzte 230,33 m; ca. 440 Königsellen
- Seitenlänge (heute): ca. 225 m
- Grundfläche (ursprünglich): ca. 53.000 m² (5,3 ha)
- Gesamtvolumen des Pyramidenkörpers ohne Abzug der Hohlräume: ≈ 2,58 Millionen m³
- Gesamtvolumen der Pyramide nach Abzug aller bekannten Hohlräume: 2,50 Millionen m³
- Mantelfläche: (ursprünglich) etwa 85.500 m²
- Durchschnittliche Maße der sichtbaren Steinblöcke: 1,0 m in Breite, Höhe und Tiefe.
- Die meisten Blöcke haben jedoch eine Quaderform.
- Durchschnittliche Masse eines Steinblocks: 2,5 Tonnen
- Anzahl aller Steinblöcke: ca. 2,5 Millionen
- Geschätztes Gesamtgewicht der Pyramide: ca. 6,25 Millionen Tonnen
Die Basislänge der Grossen Pyramide x 43.200 ≙ dem Umfang des Erdäquators, Abweichung unter 1%
Die Höhe x 43.200 ≙ dem Polarradius, Abweichung 0,2% (der Erbauer, wusste, dass die Erde keine perfekte Kugel ist)
4.320 ist die Anzahl der Jahre die die Erde braucht um zwei Sternzeichen zu durchlaufen
Jede der vier Mauer der P. ≙ 9.131 ägyptische Ellen, d. h. insgesamt 36.524 Ellen. Die exakte Länge des Sonnenjahres ist 365,24 Jahre
Das Verhältnis Umfang zu Höhe beträgt genau 2 Pi. Pi wurde erst viel später entdeckt
Die Pyramide befindet sich auf dem exakten Mittelpunkt der Landmasse der Erde. Ihre Ost-West-Achse liegt exakt auf der längsten Landparallele. Der längste Landmeridian verläuft durch Asien, Amerika, Europa und die Antarktis, direkt durch die Grosse Pyramide von Gizeh
Die Seiten der Pyramide sind ganz leicht und gleichmässig nach innen gebogen oder konkav. Ein Pilot entdeckte dies 1940. Moderne Laserinstrumente zeigen, dass die Erdkrümmung einer perfekten Konkave entspricht
Querschnitt durch die Cheops-Pyramide:
Die Cheops-Pyramide unterscheidet sich in ihrem inneren Aufbau deutlich von den anderen Pyramiden Ägyptens und den beiden weiteren Pyramiden von Gizeh, da sie nicht nur eine, sondern als einzige der ägyptischen Pyramiden, insgesamt drei Grabkammern und darüber hinaus die sogenannte „grosse Galerie” besitzt. Die grössere Zahl von Kammern und Gängen, die überaus präzise Ausrichtung nach den Himmelsrichtungen sowie die hervorragende Verarbeitung begründen also ihre Einzigartigkeit.
Es gibt insgesamt drei Kammern in der Pyramide des Cheops:
- die sogenannte „Felsenkammer” unterhalb der Pyramide im natürlichen Felsgestein (nach Meinung der Forscher wollten die Erbauer mit dieser unfertigen Kammer die Unterwelt darstellen)
- die sogenannte „Königinnen-Kammer” (deren Name daher rührt, dass man in der Anfangszeit Archäologie/Ägyptologie hier das Grab der Gemahlin des Pharaos vermutete) und
- die sogenannte „Königskammer”: die oberste Kammer etwa in der vertikalen Mitte des Bauwerks. In ihr kann man noch heute die Überreste eines steinernen Sarkophags besichtigen.Zur Entlastung der Decke der Königskammer haben die antiken Baumeister fünf niedrige Entlastungskammern eingebaut, wobei die Granitblöcke der oberen Kammern wie ein Giebeldach angeordnet sind. In diesen Entlastungskammern wurden Inschriften der Arbeiter gefunden, die nachweislich aufgebracht worden waren, bevor die Steine verbaut wurden.
Zu dieser, heute unscheinbaren Kammer führt die „grosse Galerie” mit einer Gewölbekonstruktion, die auch bereits König Snofru in seiner Roten Pyramide anwandte. Es handelt sich um ein Kraggegewölbe, also einen Raum, dessen Wände nach oben spitz zulaufen: eine Konstruktion, die dem Zweck dient, die Last der darüber liegenden Steine seitlich abzulenken, damit die Decke nicht zusammenbricht.
Das normale Kammernsystem dieser Pyramide ist, wie auch die Kammern aller anderen Pyramiden und privaten Grabanlagen dieser Epoche, vollkommen ohne Inschriften. Erst sehr viel später, ab der 5. Dynastie, finden sich im Inneren von Pyramiden Inschriften. Z. B. in der Pyramide des Pharaos Unas die Pyramidentexte.
Die Cheops-Pyramide reiht sich mit der Steilheit ihrer Seiten in den historischen Kontext ein, so sind frühere Pyramiden meist flacher, spätere meist steiler gebaut. Die bei der Cheops-Pyramide eingesetzten Konstruktionsprinzipien sind die klare Folge der zuvor unter Pharao Snofru gemachten Erfahrungen und Erkenntnisse beim Pyramidenbau.
Eine Besonderheit der Cheops-Pyramide sind die sogenannten Luftschächte. Zwei dieser Schächte gehen von der Königskammer im Winkel zu den nördlichen und südlichen Aussenwänden und scheinen auf das Sternbild Orion bzw. den damaligen Polarstern ausgerichtet zu sein.
Die drei Pyramiden und der Orion
Der Autor Robert Bauval behauptet, die Pharaonen der Vierten Dynastie hätten die Standorte der Pyramiden nach der Himmelskarte ausgesucht. Wenn man die Himmelskarte auf die Erde in der Nähe von Giseh überblendet, so geben das Wintersternbild Orion mit seinen drei markanten Gürtelsternen sowie Sirius und das Siebengestirn der Plejaden die exakten Stellen, an denen man heute die Pyramiden findet. Um 10. 500 v. u. Z. sieht Bauval die beste Übereinstimmung zwischen der Anordnung der Pyramiden und der Anordnung der Orion-Sterne.
Die drei Gürtelsterne des Orion stellen die drei Pyramiden von Gizeh wieder dar. Auch die Grösse der Sterne stimmt mit der Grösse der Pyramiden überein. Der Nil findet eine himmlische Entsprechung in der Milchstrasse. Orion war in der Tat für die Ägypter und die Griechen ein wichtiges Sternbild. Orion ist der grosse Jäger am Himmel. Es gibt kaum eine Kultur auf der Erde, die diese Konstellation nicht kannte. Für die Ägypter hiess das Sternbild des Orion "Sahu" - es stand fürr Osiris, den Gott der Toten und der Wiedergeburt.
Eine weitere Entdeckung machte der Forscher. Die zwei weiteren unfertigen Pyramidenanlagen der 4. Dynastie und die Pyramiden der 5. Dynastie in Abusir stellen weitere Orion-Sterne dar. Die Lage der beiden grossen Pyramiden in Dahschur sollen die beiden markantesten Sterne des Sternhaufens "Hyaden" im Stier übereinstimmen. Auch durch mehrere 20 cm kleine Schächte in der Grossen Cheopspyramide würde man die Sterne Sirius und Orion sehen können.
Pyramiden und Orion
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